Bitte nicht alle Ghaddafi-Konten sperren

Die EU, die UN, die USA und die Schweiz – sie alle wollen den Libyern helfen, ihren obersten Staatsterroristen Muammar al-Ghaddafi loszuwerden. Weil man nicht einfach in Libyen einmarschieren kann, darf oder will, gehören inzwischen die Sperrung der privaten Konten und die Erteilung von Einreiseverboten zum guten Ton aller Gutmeinenden. Ghaddafi bleibt damit nichts anderes übrig, als sich mit seinen Getreuen zu verschanzen und den Blutzoll für seine Entmachtung in die Höhe zu treiben.

Warum reserviert man ihm nicht eine Hotelsuite in Monaco und legt ihm noch ein paar Millionen neben den Schlafanzug, damit er endlich aufhört, libysche Bürger nur deswegen umzubringen, weil er keine Alternative hat? Sind wir braven Zuschauer wirklich glücklicher, wenn er auf dem Weg in die Hölle noch ein paar hundert Menschen mehr in den Tod schickt? Last die Menschen leben und den Tyrannen ausreisen!

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Über hwiesenthal

Soziologe und Politikwissenschaftler, seit 2003 im Ruhestand, gelegentlich aktiv in der Arbeitsgemeinschaft für Sozialforschung (AfS) e.V. und bei der Grünen Akademie der Heinrich Böll-Stiftung.
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